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Privatdarlehen - Verlust steuerlich geltend machen

Verleihen Privatleute Geld und habe keine Aussicht mehr es zurück zu bekommen, können Sie diesen Verlust aus Kapitalvermögen steuerlich geltend machen, wie in der Ausgabe März 2018 der Zeitschrift "Finanztest" berichtet wird und der Bundesfinanzhof am 24.10.2017 (Az. VIII R 13/15) entschieden hat.

Laut Bundesfinanzhof führt der Ausfall eines Privatdarlehens zu einem steuerlich anzuerkennenden Verlust, wenn der Darlehensnehmer das Geld endgültig nicht mehr zurückzahlen kann, etwa wenn sein Insolvenzverfahren beendet oder mangels Masse abgelehnt wurde.

Finanztest 03-2018, S. 63

Kreditvertrag vor Immobilienkauf auf eigenes Risiko

Kaufinteressenten haben keinen Anspruch auf Schadenersatz, wenn der Verkäufer kurz vor der notariellen Beurkundung einen höheren Preis verlangt.
Dies gilt auch bei Kenntnis des Verkäufers über einen vom Kaufinteressenten abgeschlossenen Kreditvertrag zur Absicherung seiner Kaufpreisfinanzierung. (BGH Az. V ZR 11/17)

Vor Abschluss und Beurkundung des Kaufvertrages, könne der Verkäufer jederzeit sein Angebot zurückziehen oder ändern. Wirtschaftliche Verpflichtungen, die der Kaufinteressent in Erwartung des Vertragsabschlusses eingeht, erfolgen auf eigenes Risiko.
Lediglich in Ausnahmen hafte der Verkäufer für derartige Kosten.

Finanztest 2/2018 S. 60
 
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